Große Prozession mal ganz klein

Die ursprünglich als Pestprozession aufgrund eines Gelübdes seit Jahrhunderten durchgeführte Große Prozession ging in diesem Jahr nicht wie üblich durch Feld und Flur, sondern fand in verkürzter Form im Anschluss an den Gottesdienst statt.
Bei strahlendem Sonnenschein führte der Weg von der Kirche zur Stele an der Frauenschemmbrücke, die an die vielen Opfer der verheerenden Seuche in Hiddingsel erinnert und die Legende von drei Frauen erzählt, die unter dieser Brücke überlebt haben sollen. Wieder waren Kommunionkinder und Fahnenabordnungen mit dabei.
Ein herzliches Dankeschön gilt Hedwig Krüskemper und Mechthild Küdde, die in diesem Jahr zum ersten Mal den Segensaltar an der Stele hergerichtet haben und natürlich an die vielen anderen Helfer.
Text: Diana Lütke Brintrup
Fotos: Klaus Terlau
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